Die Sozialphobie – Die Angst vor den anderen

Ich habe hier einen ganz tollen Beitrag gefunden, der die Symptome einer sozialen Phobie sehr gut darstellt und insbesondere darauf aufmerksam macht, dass eine »vorsichtige Diagnose« gestellt werden soll, statt das einfach nur so zu machen, weil den ärztlichen Therapeuten nichts anderes mehr einfällt. Auf jeden Fall lesenswert, insbesondere da auch auf Begleiterkrankungen aufmerksam gemacht wird. Auf diese werde ich im Rahmen von »Drei Bücher; Unmengen Krankheiten« noch genauer eingehen.

Kristinspiriert

Jeder Mensch kennt es: Das Gefühl von Schüchternheit und Zurückhaltung, vor allem in neuen Situationen, in Gegenwart von unbekannten Personen und auch in Prüfungssituationen. Aber aus Schüchternheit und Zurückhaltung kann sich schnell eine Sozialphobie entwickeln.

Viele Menschen behaupten von sich selbst, sie seien schüchtern. Sie bekommen Lampenfieber vor einer Rede, werden rot, wenn jemand sie anschaut oder trauen sich nicht, eine fremde Person anzusprechen. Solche Angstgefühle sind generell nicht schlecht und evolutionär bedingt. Diese Gefühle halfen damals, Gefahrensituationen richtig einzuschätzen und immer noch helfen sie, sich auf eine neue Situation vorzubereiten.

Extreme Schüchternheit wird erst dann zum Problem, wenn die Betroffenen ihre Ängste kaum mehr ertragen können. Soziale Phobie oder auch Sozialphobie heißt der Fachbegriff. Die Ängste können übermäßig stark sein, häufig auftreten, lang andauern und dazu führen, dass bestimmte Situationen vermieden oder nur unter großer Anstrengungen ertragen werden. Die normale Lebensführung ist in solchen Fällen ziemlich eingeschränkt. Bestes Beispiel…

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Hinter die Fassade

Freude Glück Liebe Trotz Einsamkeit Trauer Angst Schmerz hinter der Fassade  Ganz nah, in Waldeshand umgeb’n von Grün und Niemandland, die Autobahn, liegt der Ort in Unfrieden dort. Die Ruhenden ans Bett gekettet oder vom Warten verfettet hinter der Fassade Im leeren Geisterflur, mit Schreien, die Dunkel durchbrechen. Niemand dort sein will, doch jemand dort …

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Mina Teichert: Neben der Spur

Sich nicht mehr unter anderen Menschen bewegen zu können, ohne sich wortwörtlich in die Hose zu machen, eröffnet völlig neue Perspektiven auf das Leben. Plötzlich scheint ein Dasein als alte Dame mit Hunderten von Katzen gar nicht mehr so gruselig.S. 183 So lautet ein Satz mitten im Buch, der perfekt eines der Symptome von AD(H)S …

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